Portalseite: Lieder und Sprüche
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Lieder
Anne Kaffekanne
Anne Kaffeekanne
Es war einmal ein Mädchen, das Mädchen das hieß Anne
Die blies so gern Trompete auf der Kaffeekanne
Trari, trara, trara, trari
Bis dass die ganze Nachbarschaft „Aufhören“ schrie
REFRAIN: Da flog sie, jupadong1), auf dem Besenstiel davon
Geradeaus übers Haus, dreimal rum und hoch hinausDann kam sie an den Nordpol, und was war denn da?
Da riefen alle Eskimos: Wie wunderbar
Und eine sprach: Gemach gemach
Die Anne kocht uns Lebertran an jedem Tag
Dann kam sie in die Wüste, und was war denn da?
Ein riesengroßer Löwe, der hungrig war.
Und da sprach er: Ich mag dich sehr
Ich habe dich zum Fressen gern, komm doch ein Stückchen näher.
Dann kam sie in die Alpen, und was war denn da?
Da traf sie auf die Heidi, die beim Alm-Öhi war,
Sie sprach zu ihr: Komm flieg mit mir
Doch Heidi sprach: Ich war schon weg, drum bleib ich lieber hier.
Da kam sie in den Schwarzwald, und was war denn da?
Da sprach ein Oberförster in strohblondem Haar:
Du bist genau die richt'ge Frau
Du bringst mir die Pantoffeln für die Tagesschau.
Sie kam nach Wanne-Eickel, und was war denn da?
Der kleine Hansi Heinemann, der einsam war.
Er sprach zu ihr: ich flieg mit dir
nimm diese Kaffeekanne als Geschenk von mir.
Flogen sie, juppadong, auf dem Besenstiel davon
„Anne Kaffekanne“ von Frederik Vahle
Geradeaus übers Haus, dreimal rum und hoch hinaus.
Ein Wanderer also am Ende seiner Reise
Strassen voller Staub,
ein Tag zu Ende geht,
und der Wind flüstert ins Laub,
es gibt noch einen andern Weg.
Kam der Morgen in deinen Armen,
fiel der Regen bitterschön,
küss ich dich zum letzten Mal nun,
und dann muss ich weiterziehen.
Und ich hörte die Raben rufen,
und ihr Schrei klang grausam schön,
und die Distel auf der Krume,
heißt mich ewig weiterziehn…
Lebe schon seit tausend Jahren
war der Wolf schon und der Aar,
war das Lied in deinen Träumen,
und ich bin noch tausend Jahre da,
sah den Weg in die Sonne,
konnt ihn doch niemals gehn,
muss auf ewig weitersuchen,
ohne Rast bleib niemals stehn.
Und ich hörte die Raben rufen,
und ihr Schrei klang grausam schön
und die Distel auf der Krume,
heißt mich ewig weiterziehn…
Dieser Pfad er wäre dunkel,
„Ein Wanderer also am Ende seiner Reise“ von Dies Natalis
doch ich weiß um hohes Licht,
nur die Steine die ich fragte,
kannten deinen Namen nicht.
Naht denn einst des Weges Ende,
kehrt der Wunsch am Abend heim,
breite ich im Sturm die Hände
werde selbst nun Rabe sein…
Sprüche
Um eine Mahlzeit gemeinsam zu beginnen
Viele kleine Fische,
schwimmen heut zu Tische,
und reichen sich die Flossen
dann wird schnell beschlossen,
jetzt nicht mehr zu blubbern,
stattdessen was zu futtern.
Erde, die uns dies gebracht
Sonne, die es reif gemacht
liebe Sonne, liebe Erde
die ich nie vergessen werde
Piep, piep, piep
Guten Appetit!
Ein jeder ess, was er kann.
Nur nicht seinen Nebenmann.
Heute nehmen's wir ganz genau:
auch nicht seine Nebenfrau!


