Nils Opitz-Leifheit
Mit-Initiator einer laizistischen Gruppe innerhalb der SPD. Gründungsversammlung war am 16.10.2010. Da die Gruppe nicht sonderlich erfolgreich bzw. aktiv ist, wird die Debatte über den Laizismus in der SPD auf der Seite Laizismus in Deutschland wiedergegeben. Am 09.05.2011 hat der Vorstand der SPD einstimmig beschlossen, eine Gründung nicht zu erlauben.
- Website ist auf Geheiß der Bundes-SPD seit 20.10.2010 offline. Siehe: SPD findet noch einige demokratische Grundwerte zum Verraten!
- Es geht auch ohne SPD - die Domain lautet: http://www.laizistische-sozis.de/
Ziele unserer Gruppe und dieser Seite
Ziele
Aufbau eines anerkannten SPD-Arbeitskreises Laizistinnen und Laizisten in der SPD (dies wird deshalb nach der Versammlung im Oktober beim Parteivorstand beantragt) Aufbau und Vernetzung lokaler und regionaler Gruppen Durchführung von Veranstaltungen wie z.B. Podiumsdiskussionen, Werkstattgesprächen, etc. zum Thema „Trennung von Staat und Kirche“ Mitwirkung an der innerparteilichen Willensbildung zu allen Themen, bei denen die Trennung von Staat und Kirche eine Rolle spielt (bsw. Haltung zum Ethik-Unterricht)
Die Informationen und die Definition der Ziele sind auf der Site eher ungünstig platziert und vor allem holprig und hölzern formuliert, die Presse der Klerikerkaste kann das besser:
So sollten religiöse Symbole wie Kreuze aus Gerichten, Krankenhäusern und Schulen entfernt, der Gottesbezug in Verfassungstexten entfernt und eine neutrale Fassung der Eidesformel eingeführt werden. Weitere Forderungen sind die Abschaffung der Militärseelsorge in der bisherigen Form und die Streichung der „Gotteslästerung“ aus dem Strafgesetzbuch. Zur weltanschaulichen Neutralität gehöre ebenfalls, von der „Finanzierung der Kleriker durch den Staat“ wegzukommen. Aus diesem Grund wird auch eine Ausbildung islamischer Geistlicher auf Kosten der Steuerzahler abgelehnt.
Arbeitskreise der Evangelischen Allianz: Laizisten-Arbeitskreis in der SPD stößt auf Widerstand
Unsere Artikel über Nils Opitz-Leifheit und die sog. "Laizistischen Sozis"
- 01.09.2010: Die alte Tante SPD hat was dem Pfaffen
Nils Opitz-Leifheit in den aktuellen Nachrichten
Aktuelle Nachrichten (via Google) über Nils Opitz-Leifheit (meist steht hier nicht, was an der mangelnden Aktivität des AK Laizismus liegt):
Gründung eines Arbeitskreises für Laizisten und Konfessionsfreie
- 20.10.2010
Die Bundes-SPD lässt die Website der SPD-Laizisten offline nehmen:
Schön finden wir das nicht
Nils Opitz-Leifheit in der Berliner Zeitung vom 20.10.2010: Gegen den Blickwinkel der AtheistenSoviel zum Thema „Aggressiver Atheismus“….
- 15.07.2010
Der sehr starke Zulauf von jetzt schon über 250 Mitgliedern, darunter übrigens auch Christen und Moslems, zeigt uns, dass es diesen Bedarf gibt. Viele sagen sogar, das sei überfällig gewesen. Und nicht zuletzt zeigt auch das Mitwirken etlicher SPD-Promis wie Florian Pronold, Matthias Machnig, Ingrid-Matthäus-Maier, Rolf Schwanitz, Carsten Schneider und anderen, dass wir eine Lücke füllen. Die Mitglieder kommen aus allen Bundesländern, haben verschiedene Berufe, man kann sie auch nicht einseitig links oder rechts in der SPD verorten.
Trennung von Staat und Kirche gefordert - Vorwärts vom 15.07.2010
- 17.08.2010
300 Interessenten gibt es laut Opitz-Leifheit, darunter auch den Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider, Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig oder die Vorstandsprecherin der KfW-Bankengruppe, Ingrid Matthäus-Maier.
Genossen vor der Gretchenfrage, Hamburger Abendblatt vom 17.08.2010
Das Ende des Arbeitskreises
Das Ende des AK Laizismus kam am 09.05.2011, als der Parteivorstand des SPD einstimmig(!) beschloss, die Gründung abzulehnen.
Den Wunsch nach Gründung einer laizistischen Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD lehnten die Spitzengenossen ab. Einstimmig. Ohne große Debatte. Wär' ja noch schöner.
Spiegel Online vom 09.05.2011
Artikel über "Laizistische Sozis" und die Laizismus-Debatte in der SPD
Dies ist unser News-Feed mit Nachrichten zum Thema „Laizismus und SPD“.
- 13.03.2012 „Religion ist Privatsache“ (2012/03/26 16:13)
- Kein Platz für Laizisten in der SPD (2012/03/26 15:39)
- Nahles ist gegen "strikten Laizismus" (2012/02/07 21:33)Demokraten bitte austreten! Intolerant und stolz darauf: Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat sich gegen eine strikte Trennung von Staat und Religion ausgesprochen. In der aktuellen Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) verteidigt sie das Verbot eines laizistischen Arbeitskreises innerhalb ihrer Partei.
- Politik und Religion: Wie viel Bekenntnis verträgt die SPD? - Feuilleton - FAZ (2012/01/04 10:55)Christen dürfen eine Arbeitsgemeinschaft bilden, Laizisten nicht: Die Partei August Bebels übt unter Sigmar Gabriel die Frömmelei ein. Das Freidenkermilieu wird verprellt.
- SPD und Kirchen (2011/09/01 09:39)Von Geisterfahrern und eingebildeten Mehrheiten: Die Genossinnen und Genossen, die mehr weltanschauliche Pluralität und einen glaubensneutralen Staat einfordern, werden daher gern als Außenseiter, Abtrünnige, gar Verfassungsfeinde hingestellt.
- Religionsdebatte in der SPD: Trennung von Staat und Kirche? Um Gottes Willen! (2011/08/14 22:21)Glauben ist Privatsache, Staat und Kirche sollten konsequent getrennt werden: Für dieses politische Ziel macht sich der Jungsozialist Oliver Lösch in der SPD stark - und stößt auf erbitterten Widerstand.
- Raus aus dem Mittelalter! (2011/07/05 11:45)Nils Opitz-Leifheit findet das Verbot der Laizisten innerhalb der SPD nicht gut und findet gute Gründe und sozialdemokratische Grundwerte, die klar für den Laizismus sprechen. Eine sozialdemokratische Eigenart hat er allerdings übersehen... Willkommen im Chor, Herr Opitz-Leifheit! Und nun alle: "Wer hat uns verraten..."
- Wir werden unseren Weg fortsetzen (2011/06/29 09:42)Aufgrund seiner Haltung, nicht an der Papstrede teilzunehmen, steht der ehemalige Kanzleramtsminister Rolf Schwanitz in der Kritik. Von verschiedenen Seiten wird dem Sprecher der LaizistInnen in der SPD aggressiver Atheismus und Kirchenfeindlichkeit unterstellt.


