Feuilleton-Katholizismus
Wenn es einem zu mühsam ist, ein Problem zu analysieren und darauf fußend einen Lösungsvorschlag zu machen oder wenn man dazu schlicht nicht in der Lage ist, weil es an Zeit oder Verstand mangelt, dann greift der bundesdeutsche Journalist zum sogenannten Feuilleton-Katholizismus. Einem vagen Gefühl, dass wenn alle wieder mehr an einen Gott glauben und mehr auf die Kirche hören würden, alles irgendwie besser ginge. Derartiges wird von Großteilen der LeserSCHAFt brav blökend abgenickt: „Kirche guuhuhut, Denken schleehehehcht“.
Artikel und Seiten zum Thema Feuilleton-Katholizismus
| 2010/09/21 08:48 | Hilmar Kolbe | |
| 2010/09/21 08:28 | Hilmar Kolbe | |
| 2010/09/12 10:38 | Hilmar Kolbe | |
| 2009/07/07 21:44 | Hilmar Kolbe |
Feuilleton-Katholiken
Franz Josef Wagner
Franz Josef Wagner ist ein klassischer Feuilleton-Katholik. Klosterschüler, nix gelernt, Gelegenheitsjobs und dann zur Springer-Presse. Für die Super-Illu titelte er am 03.05.1991: „Angeber-Wessi mit Bierflasche erschlagen – Ganz Bernau ist froh, daß er tot ist“. So einer ist der Herr Wagner.
In allerchristlichster Manier leitet er hier den armen Ratzinger durch eine Passion, durch der Dreck - geflissentlich übersehend, dass der Dreck in dem Herr Ratzinger bis zum Kinn steht, sein eigener ist (Papst Ratzinger schmeißt mit eigenem Dreck nach Atheisten).
Der angegiftete, mit Schlamm beworfene Papst war einfühlsam, er war ein trauriger, von Schmerz erfüllter Papst. Kein mächtiger Papst, kein prunkvoller Papst. Er war ein Papst, der unter den Missbrauchsfällen litt.
F.J. Wagner in der Bild vom 20.09.2010.
Ratzinger leidet unter Missbrauch - wurde er auch von Priestern vergewaltigt?


