Entstehung des Christentums
Die frühe Jahre: Urchristen, Juden-Christen, Heiden-Christen, Paulus schreibt Jesus zum Christus
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Verwandte und Unterthemen
- Verbrechen der großen Christen (Heilige, Kirchenväter, Päpste etc.)
Anfänge
Wer waren die "ersten Christen"?
Juden, welche der Unterschicht, bestenfalls der Mittelschicht entstammten und welche mit der großen Ungerechtigkeit der Gesellschaft und des Staates unzufrieden waren.
Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
Galater 3, 28
32 Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, daß etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alles war ihnen gemeinsam. 33 Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen. 34 Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften 35 und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte einem jeglichen aus, je nachdem einer es bedurfte.
Apostelgeschichte 4:32-35
Daraus entspringt ihre Bereitschaft, ihre Helden/Götter auch diese Ungerechtigkeit durchleben zu lassen - in ihren Augen musste jeder gerechte Mann Ungerechtigkeit (durch korrupte weltliche Machthaber) erdulden. In seinem ersten Jahrhundert war das Christentum nirgends so beliebt, wie bei den Armen, Entrechteten und Enttäuschten.
Eines Hauptmanns Knecht aber, der jenem wert war, lag krank und war am Sterben. 3 Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm mit der Bitte, er möge kommen und seinen Knecht retten. 4 Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn angelegentlich und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigst; 5 denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. 6 Da ging Jesus mit ihnen hin.
Lukas 7:2-6
Privilegierte, Mitglieder der Mittel- und Oberschicht waren unter den Christen im ersten Jahrhundert noch so gut wie gar nicht zu finden, wie selbst Paulus freimütig einräumt:
Sehet doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viel Adelige
1 Korinther 1:26
Judenchristen gegen Heidenchristen
Paulus schreibt Jesus zum Christus.
Aufschwung
Die moralische Bilanz des Christentums ist erschreckend. Angesichts der Tatsachen des „real existierenden Christentums“, die uns die Geschichtsschreibung überliefert hat - einer militanten Religion, die unmittelbar nach ihrem Sieg in der konstantinischen Wende zur Verfolgung ihrer Gegner übergegangen ist -, ist die These, dass es sich um eine Religion der Liebe handelt, nicht besonders glaubwürdig.
Hans Albert, deutscher Philosoph und Soziologe
Als sie noch eine verschindende Minderheit waren, haben die Christen sich zurückgehalten und lediglich in ihren heiligen Büchern gegen ihresgleichen polemisiert. Kaum fühlen sie sich jedoch stärker, gehen sie entscheidener vor und diffamieren die tradierte Kultur, die Philosophie, die alte Religion.
Karlheinz Deschner, Antikatechismus, S. 19
Die unoriginellste und uninnovativste Religion
Vom zentralsten Dogma bis zum kleinsten Ritus hat das Christentum nichts wirklich eigenes. Mit dem ihm und seinen Glaubensbrüdern eigenen Zynismus sagt es Kirchenvater Augustinus von Hippo frei heraus:
Das, was man jetzt als christliche Religion bezeichnet, bestand bereits bei den Alten und fehlte nie seit Anfang des Menschengeschlechtes, bis Christus im Fleische erschien, von wo an die wahre Religion, die schon vorhanden war, anfing, die christliche genannt zu werden.
Augustinus von Hippo1)
- s.a.: Pagan Origins of the Christ Myth - wenig übersichtliche Seite auf Englisch.


