Der Gotteswahn des deutschen Journalismus
Prof. Dr. theo. Karl Gabriel erklärt das verstärkte Sendungsbewusstsein der Gläubigen und auch, dass die Nicht-Gläubigen in den Medien arg unterrepräsentiert sind. Auch nicht verwunderlich ist die Darstellungen von nicht-christlichen Glaubengemeinschaften in der deutschen Presse: Es gibt gute und böse Religionen - das Moslem-Bashing des Spiegel und Stern ist geradezu notorisch und auch schon bei Hagen Rether Teils seines Programmes geworden.
Elmar Theveßen, stellv. Chefredakteur ZDF fordert dann, dass Journalismus „religionsblind“ sein soll - angesichts der Zustände in seinem eigenen Sender ist das realitätsblind. Und wenn Herr Theveßen dann auch noch vor der katholischen Akademie solche Sätze raushaut wie: „Gottlose Gesellschaften sind fruchtbarer Boden für politischen und religiösen Extremismus, die Diktatur des Relativismus ist sein Dünger“ - dann ist offensichtlich, wie glaubwürdig der stellvertretende Chefredakteur des ZDF ist.
Den Titel unserer Reihe „Christliche Unterwanderung“ verdanken wir dem „berufenenem“ Munde des Joachim Meisner, seines Zeichen Kardinal:
Wir müssen die säkulare Welt christlich unterwandern, d.h. es darf kein Haus geben ohne eine solche Zelle, ohne einen solchen Brückenkopf von dem aus der Herr die Welt unterwandert, erobert, durchsäuert.
Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln: Vortrag am 24.03.2010: „Geh“ – Unsere Sendung
Man kann dem Mann bestätigen, dass sie schon weit gekommen sind.
Artikel zur christlichen Unterwanderung
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